| Stalking Bekämpfung | ||||
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Der Begriff „Stalking“ ist vom englischen Verb „to stalk“ abgeleitet, das in der Jägersprache „anpirschen / anschleichen“ bedeutet. Dahinter vebirgt sich das beabsichtigte und wiederholte Verfolgen und Belästigen eines Menschen, so dass dessen Sichereit bedroht und er in seiner Lebensgestaltung schwer wiegend beeinträchtigt wird. Hinter einem Stalker kann sich sowohl der Ex - Partner ein Freund oder Kollege als auch der Nachbar oder ein völlig Unbekannter verbergen; eine Frau ebenso wie ein Mann. Oftmals hat das Opfer den Stalker zuvor verlassen oder abgewiesen. Der will nun Aufmerksamkeit erregen, sein Opfer hartnäckig zu einer (neuen) Beziehung drängen. Lehnt diesdas ab, kann das Verhalten des Stalkers in Hass und Psychoteror umschlagen: Er lauert seinem Opfer auf, beobachtet und verfolgt es. Er terrorisiert es durch Telefonanrufe, schicktständig SMS, E-Mails, Briefe oder Geschenke (als sogenannte „Liebesbeweise“).
Das Ziel des Stalkers:Macht und Kontrolle über sein Opfer zu er- langen. Manche wollen sich rächen, andere handeln aus Liebeswahn. Bei Stalking besteht dabei immer auch die Gefahr körperlicher und sexueller Angriffe. Nach einer Studie des Zen- tralinstituts für seelische Gesundheit in Mann- heim werden fast zwölf Prozent aller Menschen in Deutschland im Laufe ihres Lebens mindest- ens einmal gestalkt. Mit einem Anteil von über 80 Prozent sind dabei Frauen als Opfer überrepräsentiert, während die Täter über- wiegend männlich sind. Viele Opfer berichten, dass sie in starkem Ausmaß verfolgt und in ihrem Leben massiv beeinträchtigt wurden. Die physischen und psychischen Auswirkungen sind für Opfer häufig erheblich und führen nicht selten zu schweren Traumata. |




